Sägemehl, Pilzsporen und Kanban

verbunden mit einer Ausbildung zum Chemiker halfen meinem Kunden, als er arbeitslos wurde, eine eigene Firma aufzubauen und diese zu ungeahntem Erfolg führen. Denn heute ist er ein führender Anbieter von Shimeji und Shiitake, vor allem für japanische Restaurants. Außerdem exportiert er einen Pilzextrakt nach USA. Hier sehen Sie Bilder der „Pilzfabrik“. Ihr Gelände war früher eine chacará, also ein Wochenendgrundstück mit Wohnhaus und Schwimmbad. Letzteres wird heute zur Fischzucht verwendet, mit einem natürlichen Filter für das Wasser.
Mit Gas betriebener Dampfgenerator
Die Töchter des Firmenchefs, rechts die diplomierte Biologin, links die Studentin der Chemie und Pharmazeutik
Der Chef mit seinem Kanban
Reinraum mit Überdruck 
Und hier wachsen schon die Pilze auf dem Sägemehl
Zur Ernte wird eine desinfizierte Schere benutzt
Die Fischzucht
Im Hintergrund der natürliche Wasserfilter
Der von mir gestreichelte Hund heißt wie meiner Max
Von diesem Abfall, der 40% Wasser enthält, fallen wöchentlich 5 to an, die zu Briketts gepresst werden sollen
Diese Maschine entleert die Gläser, deren Pilze schon geerntet wurden
Zum Abschied bekamen wir eine gehörige Portion Pilze geschenkt, die meine Frau in dieses Abendessen verwandelte:
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Brasiliens Wettbewerbsfähigkeit muss verbessert werden

Um sie ist es nämlich sehr schlecht bestellt, wie dieser Ländervergleich aus dem O ESTADO DE SÃO PAULO vom 27.9.2017 links zeigt (Werte in Punkten). Insgesamt wurden 137 Länger miteinander verglichen. Vor 5 Jahren lag Brasilien noch auf Platz 48, konnte aber das erste Mal seit 2012 seine Position geringfügig verbessern. Das ist aber nur ein schwacher Trost, denn das Land agoniert unter einer korrupten Regierung, die mit Großunternehmern unter einer Decke stecken, unter einem der schlechtesten Steuersysteme dieser Welt und unter einem ineffizienten Staat.

Innerhalb der BRIC-Staaten liegt Brasilien an letzter Stelle. Innerhalb Lateinamerikas liegt Brasilien auf dem neunten Platz, hinter Peru und Kolumbien! Brasilien ist, kaum zu glauben, weniger wettbewerbsfähig als z.B. der Iran, Rumänien oder Albanien. China ist der bestplatzierte BRIC-Staat und liegt auf Platz 27.

Die Situation unserer Institutionen trägt die Hauptschuld an dieser Misere. Immerhin konnte Brasilien bei diesem Merkmal durch die Korruptionsbekämpfung, Stichwort „lava jato“, seine Position um 11 Positionen verbessern und liegt hier augenblicklich auf Platz 109.

Beim Merkmal Unabhängigkeit der Justiz liegt Brasilien zur Zeit auf Platz 59, 20  Positionen besser als vor einem Jahr.

Bei der Makroökonomie liegen wir nur auf Platz 124, 2 Plätze über der Position von 2016; eine der schlechtesten Platzierungen der Welt. Die geringfügige Verbesserung ist dem Ende der Rezession geschuldet, die uns die PT-Regierung beschert hat.

Der Brasilianer vertraut am wenigstens seinen Politikern, Brasilien liegt hier auf dem letzen Platz von 137 Ländern. 2008, als 134 Länder verglichen wurden, lag das Land auf Platz 122, 2013 auf Platz 136 von 148 Ländern.

Beim Kriterium Abzweigung (Veruntreuung) von öffentlichen Mitteln ist Brasilien bei den drei schlechtplatzierten Ländern, bei der Ausgabeneffizienz der Öffentlichen Hand ist es unter den vier schlechtesten Ländern.

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Brasilianer vertrauen auf die Zukunft

Das Vertrauen der Konsumenten stieg saisonbereinigt im September 2017 gegenüber dem Vormonat um 1,5 Punkte und liegt jetzt bei 82,3 Punkten. Vorher war der Index dreimal hintereinander gefallen. Auslöser dafür war die Krise, die die Aussage von Joesley Batista im Mai gegen Präsident Temer heraufbeschworen hat. Der Index, der den Optimismus gegenüber der wirtschaftlichen Entwicklung der nächsten 6 Monate misst, stieg um 5,9 auf 110,9 Punkte. Am meisten vertrauten der Zukunft Menschen mit einem Monatseinkommen über 9.600 R$.

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