Aber manchmal wird Brasilien auch unerwartet in das Mittelalter zurückgebombt und aus dem Lichtblick wird wieder Dunkelheit!

Heute war dies der Fall, als der amtierende Präsident der Abgeordnetenkammer Waldir Maranhão, der den Vorsitz für den vorläufig aus dem Amt entfernten Präsidenten Cunha innehat, die denkwürdige Sitzung, die das Amtsenthebungsverfahren gegen Präsidentin Dilma beschloß, für rechtswidrig und ungültig erklärte. Damit folgte er mit seiner ohne Rücksprache mit seinen Kollegen gefällten einsamen (wirklich?) Entscheidung einem Antrag des Bundesanwaltes. Die unmittelbare Konsequenz, wenn diese Entscheidung rechtskräftig werden sollte, wäre eine neue Abstimmung der Abgeordneten. Dazu müßte aber der Prozeß vom Senat an die Abgeordnetenkammer zurückgegeben und fünf Sitzungen abgewartet werden. Die Regierung hätte also Zeit gewonnen – nicht mehr. Aber das reicht, um den Schaden größer zu machen. Jetzt um 13:18 ein der Börsenindex um 2,01 % zurück und der Dollar (comercial) wurde um 1,65 % stärker.

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Sputnik Deutschland  – ‎vor 32 Minuten‎
… Agentur Reuters meldet, begründete der Parlamentschef seine Entscheidung mit Verfahrensverstößen bei der Einleitung des Amtsenthebungsverfahrens. Die brasilianische Opposition wirft Rousseff Steuerverstöße vor und drängt auf ihre Suspendierung.
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