Drogen sind auch ein Problem Brasiliens

Dabei reichen uns eigentlich schon die anderen Probleme, die man am Stammtisch so einfach löst. 35 Mrd. US$ kostet die Behandlung Drogensüchtiger jährlich weltweit und das reicht nur für einen unter sechs Abhängigen. Man stelle sich vor, der Drogenhandel wird entkriminalisiert und der -verbrauch freigegeben – die Ziffern würden wahrscheinlich weiter in die Höhe schnellen.

KOKAIN
2005 waren 0,7 % aller Bewohner Brasiliens zwischen 12 und 65 Jahren Kokainsüchtige, 2011 waren es schon 1,75 %. Damit liegen wir endlich mal wieder über dem Weltdurchschnitt, der bei „nur“ 0,4 % liegt. Eine traurige Wahrheit für Brasilien, welches, wenn es so weitergeht, bald die bisherige Rolle Kolumbiens übernehmen kann. Der Anteil Kokainsüchtiger an der Bevölkerung Südamerikas liegt übrigens bei 1,3 % und in den USA sind es 1,5 %.
45 % von 133.000 Hektar Anbaufläche in Südamerika in 2012 lagen in Peru, 36 % in Kolumbien und 19 % in Bolivien.

MARIHUANA
14,9 Millionen Südamerikaner nehmen Marihuana, wobei auch hier Brasilien vorne liegt. Und leider glauben die meisten Jugendlichen, dass kein Risiko damit verbunden sei.

Wie sagte Einstein? Es gibt zwei unendliche Dinge, das Weltall und die menschliche Dummheit. Wie wahr! Wobei die Drogenhändler alles andere als dumm sind, denn sie nehmen nur Geld, aber keine Drogen ein.

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