Karneval – Spass oder Geschäft?

Beides, für sich überschneidende Mengen von Personen. Nehmen wir das grandiose Fest, wie es in Salvador gefeiert wird – übrigens anders als in Rio! Denn Salvador bedeutet Strassenkarneval, während in Rio die Umzüge dominieren. Hier die Zahlen von Salvador:

  • 1 Mrd. R$ lassen die Touristen während des Karnevals in Salvador, der vor dem offiziellen Datum beginnt und nach dem offiziellen Datum endet, denn wir wollen doch nicht päpstlicher als der Papst sein, oder?
  • 526.000 Besucher kommen während der offiziellen sechs Karnevalstage nach Salvador
  • 7.000 Taxis stehen zu ihrer Verfügung (wenig gegen die 35.000 Taxis São Paulos, aber ich will jetzt nicht den Berliner oder den Texaner herauskehren; Sie wissen ja, bei uns ist alles besser, schöner, grösser…)
  • 24.000 Polizisten sorgen für Sicherheit während des Karnevals, das Bundesland Bahia gibt 32 Mio. R$ für Sicherheitspersonal und -material aus
  • 70.000 Ausländer nehmen am Karneval teil 
  • 81.000 Acarajés wurden 2013 während des Festes verkauft, dieses Jahr rechnet man mit mehr
  • 150.000 Touristen werden auf dem Internationalen Flughafen von Salvador erwartet
Sind Sie über das Wort Acarajé gestolpert? Diese Köstlichkeit sieht so aus:
Quelle: http://revistauniversobrasil.blogspot.com.br/2011/10/o-acaraje-prato-de-maior-sucesso-na.html
Wenn man Sie bei der Bestellung fragt „Quente?“, sollten Sie wissen, dass damit nicht die Temperatur gemeint ist. Heiß bedeutet hier nämlich mit viel Pfeffersauce! Und die ist richtig scharf! Wer kein echter Macho Man ist, sollte diesen bei dieser Gelegenheit also nicht herauskehren, sonst bereut er es unter Umständen.
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